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Beim Heimspiel der „Bunkerladies“ am 17. Oktober steht nicht nur der Sport im Mittelpunkt: Die Handballerinnen des ESV 1927 und das Caritas-Krankenhaus St. Josef Regensburg starten im Brustkrebsmonat „Pinktober“ eine gemeinsame Charity-Aktion zugunsten von Brustkrebspatientinnen. Höhepunkt ist die Versteigerung eines von der gesamten Mannschaft signierten Trikots.

In der Halbzeitpause des Heimspiels am Samstag (Anpfiff um 18 Uhr im „Bunker“) spricht Armin Wolf mit Prof. Sylvia Pemmerl, Medizinisch-Ärztliche Direktorin und Geschäftsleitung des Caritas-Krankenhauses St. Josef, auf dem Spielfeld über das Thema Brustkrebs. Das Trikot ist ein Unikat: Es trägt die Unterschriften aller Spielerinnen der Mannschaft des ESV 1927. Fans sowie alle UnterstützerInnen von Bayerns Vorzeigeteam im Frauenhandball sind eingeladen, sich an der Versteigerung zu beteiligen und damit eine wichtige Sache zu unterstützen: Gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Brustkrebs zu setzen. „Das Thema Brustkrebsvorsorge ist uns eine Herzensangelegenheit“, sagt der Sportliche Leiter Robert Torunsky, der in der abgelaufenen Saison das Team mit speziellen Trikots, auf denen die Rosa Schleife als Zeichen der Solidarität mit an Brustkrebs erkrankten Frauen abgedruckt ist, ausgestattet hatte. Die Dritttrikots wurden nicht nur zum Lieblingsoutfit der Bunkerladies, sondern auch zum Glücksbringer, der zweimal erfolgreich zum Einsatz kam: Bei den Auswärtsspielen in Rostock und Lintfort gewannen die Regensburgerinnen „Pretty in Pink“. Als nicht käuflich zu erwerbendes Einzelstück wird ein Trikot nun meistbietend versteigert: Gebote können bis 31. Oktober an wanted@esv1927-handball abgegeben werden. Auch eine Nachricht mit verbindlichem Gebot an den offiziellen Instagram-Kanal @bunkerladies.regensburg der Bunkerladies, der im Oktober in Pink erstrahlt, ist möglich.

„Eine Brustkrebserkrankung verändert das Leben der betroffenen Frauen und ihrer Familien. Mit ihrer Trikotversteigerung setzen die Bunkerladies ein starkes Zeichen: Die Patientinnen sind nicht allein. Sport verbindet Menschen – und kann zugleich ganz konkret helfen. Dafür sind wir den Spielerinnen und allen, die sich an der Versteigerung beteiligen, sehr dankbar“, sagt Prof. Sylvia Pemmerl, Medizinisch-Ärztliche Direktorin und Geschäftsleitung des Caritas-Krankenhauses St. Josef. Der Erlös kommt den Brustkrebspatientinnen dort zugute. Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Regensburg unter der Leitung von Prof. Dr. Olaf Ortmann möchte damit Tablets und mobile Bildschirmständer für ein kompaktes Ultraschallsystem im OP anschaffen. „Die während einer Brustkrebsoperation mit kabellosen Sonden aufgenommenen Bilder können datensicher auf ein großes Tablet übertragen werden und sind für alle Beteiligten im OP zeitgleich sichtbar. Das erleichtert die gemeinsame Beurteilung und unterstützt ein präzises Vorgehen während des Eingriffs“, erklärt Prof. Ortmann.
Bilder@HCW


