
Neutraubling: CSU setzt beim Neujahrsempfang auf Realismus und Teamgeist

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Ein eindrucksvolles Zeugnis für die demokratische Kultur im Markt Donaustauf ist beim Neujahrsempfang im Bürgerhaus abgelegt worden. Bürgermeister Jürgen Sommer begrüßte im vollen Saal fast 200 BürgerInnen, darunter zahlreiche Vertreter der örtlichen Vereine, Ehrenamtler und eine Sternsingergruppe der Pfarrei St. Michael. Die Festrede hielt die Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing, Prof. Ursula Münch, die aus dem „Sonntags-Stammtisch“ des BR-Fernsehens bekannt ist.

Eine Gruppe von Sternsingern der Pfarrei St. Michael überbrachte beste Wünsche für 2026
Ausgehend vom heurigen Motto der Sternsingeraktion „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ rief der Bürgermeister dazu auf, gerade in diesen unsicheren Zeiten Wohlstand und Frieden besser zu schätzen. Sommer rief in Erinnerung, dass Kinder in Bayern hervorragende Schulen kostenlos besuchen können und die Unternehmen mit ihren fleißigen Mitarbeitern, gerade im Raum Regensburg, einen Wohlstand ohnegleichen möglich machen. Der Bürgermeister rief zu einer hohen Beteiligung an der Wahl am 8.März auf und dankte allen 64 Bürgerinnen und Bürgern, die sich auf vier Listen zur Wahl stellen.
Die Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing, Prof. Ursula Münch, griff in ihrer Festrede den Appell des Bürgermeisters auf. Sie sagte wörtlich: „Unsere Verfassung kann uns nicht schützen, wir sie schon.“ Sie ergänzte: „Nach dem Grundgesetz haben die Grundrechte, die demokratischen Strukturen und die Werte unserer Verfassung immer Vorrang. Das bedeutet: Selbst die größte Mehrheit kann sich nicht über Recht, Werte und demokratische Strukturen hinwegsetzen.“ Am Ende ihrer Rede rief sie zu einer Reihe von Tugenden auf, etwa die Tugend der Tat, die sie gerade im Engagement der Feuerwehren und der vielen weiteren Ehrenamtlichen in Donaustauf spürte.

Der Bürgermeister dankte dem Maler Peter Liebl (r.) für seine Arbeit und sein Engagement, das Donaustauf überregional bekannt macht

Das Ehepaar Silke und Maik Umbach belegte bei internationalen Tanzsportveranstaltungen etwa in England und Schweden vordere Plätze und wohnt seit genau 25 Jahren in Donaustauf
Danach dankte Bürgermeister Sommer BürgerInnen für ihr Engagement, das den Ruf Donaustaufs über die Region hinausgetragen habe. Geehrt wurden der Maler Peter Liebl, der im „Klösterl“ wohnt, das Ehepaar Silke und Maik Umbach, das bei internationalen Tanzturnieren, etwa in Brighton / England und Götebörg / Schweden, vordere Plätze belegt hat und die Arbeitsgemeinschaft, die seit Jahren den Christkindlmarkt in Donaustauf organisiert. Als dessen Sprecherin sagte Marktgemeinderätin Brigitte West die AG wolle zur Belebung ihrer Heimat Donaustauf beitragen. Auch deshalb sitze sie persönlich nun seit 34 Jahren im Gemeinderat. Sie erinnerte an ihre Initiative für die „Marktmark“-Gutscheine , um Kaufkraft am Ort zu behalten. Bürgermeister Sommer ergänzte, dass inzwischen rund eine halbe Million Euro Umsatz durch „Marktmark“-Gutscheine erzielt worden sei. Zum Abschluss des Neujahrsempfangs trug sich die Festrednerin Prof. Münch ins Goldene Buch der Marktgemeinde ein. Anschließend gab es bei einem kalten Buffet vom Catering-Service Herrmann noch zahlreiche Gespräche.

Zum Abschluss des Neujahrsempfangs trug sich Festrednerin Prof. Ursula Münch (vorn) ins Goldene Buch der Marktgemeinde ein, flankiert (v.l.) von Pfarrer Erich Renner, Kaminkehrer Michael Schmid, stellv. Landrat Willi Hogger, Bürgermeister Jürgen Sommer, 2. Bgm. ster Wolfgang Weigert und 3. Bgm. Christian Blüml
Fotos: Bernd Kellermann




