
Wiesent: Benefiz-Konzert Brass-Sextett am 26. Juni

Regensburg: Klarinetten-Virtuose am 18.6. und Jazzsängerin am 25.6.
Die Bunkerladies gewannen kürzlich zum Saisonabschluss ihr 150. Spiel in der eingleisigen 2. Alsco Handball Bundesliga Frauen mit 27:18 (13:8) gegen den Rostocker HC. Auch wenn Bayerns einziger Bundesligist schon deutlich besser gespielt hatte, war der Erfolg ungefährdet und bot den passenden Rahmen für die Verabschiedung von vier Spielerinnen nebst Jubiläumsfeierlichkeiten.

Das Quartett (v.l.) Julika Birnkammer, Sophie Baur, Diana Feles und Lisa Opitz wurde nach der Saison vom ESV mit großem Applaus verabschiedet
Julika Birnkammer trumpfte in ihrem letzten Spiel für die Bunkerladies noch einmal auf: Die in die 1. Liga zum VfL Oldenburg wechselnde Linkshänderin sicherte sich mit 163 Toren die interne Torjägerinnenkrone und gleichzeitig auch die der besten Feldtorschützin der gesamten Liga. Auch die ebenfalls scheidende Torhüterin Sophie Baur hatte einige tolle Paraden und wurde vom Publikum lautstark gefeiert. Das galt nach dem Schlusspfiff für alle Spielerinnen, die mit dem 19. Saisonsieg den Vereinsrekord weiter verbessert hatten. Der fünfte Sieg in Serie zementierte den sechsten Platz im Endklassement (38:22), einen Punkt hinter Solingen-Gräfrath, das gegen Waiblingen nichts anbrennen ließ. Damit platzierte sich der ESV zum fünften Mal in Folge unter Deutschlands besten Frauenhandballteams. Die Meisterschaft und den Direktaufstieg sicherte sich der HC Leipzig.
Trainer Bernhard Goldbach bilanzierte: „Man hat heute deutlich gemerkt, dass nach einer langen Saison die Akkus leer waren. Mit einer weiteren Willensleistung haben sich die Mädels aber durchgekämpft und selbst belohnt. Insgesamt haben wir bis auf wenige Ausnahmen eine ganz starke Saison gespielt, ich bin sehr stolz auf die Mädels.“ Der Sportliche Leiter Robert Torunsky stieß bei seiner Abschlussrede ins gleiche Horn und würdigte das tolle Abschneiden. Er verabschiedete neben Julika Birnkammer und Sophie Baur (Erlangen) mit Lisa Opitz (Ketsch) sowie Diana Feles (Ziel unbekannt) noch zwei weitere Spielerinnen, die sich im letzten Auftritt ebenfalls auszeichnen konnten und gern gesehene Gäste an der Dechbettener Brücke sein werden.

Spielführerin Franzi Peter verteilte wie gewohnt die Bälle und war selbst wieder torgefährlich unterwegs

Julika Birnkammer verabschiedete sich mit sieben Feldtoren im letzten Spiel für Regensburg in die 1. Bundesliga nach Oldenburg
Fotos: Hans-Christian Wagner



