
Neutraubling: 982 StarterInnen beim 4. Stadtlauf
Landkreis: Abschiede und Neuerungen bei GFN-Verwaltungsratssitzung
Wie sieht eine Stadt aus, wenn man sie nicht als gegeben hinnimmt, sondern als gestaltbar denkt? Welche Bedürfnisse haben junge Menschen mit Blick auf die Zukunft? – Die Ausstellung „Neutraubling 2051 – Zwischen Plan und Utopie“ mit Arbeiten von örtlichen RealschülerInnen widmet sich anlässlich des Jubiläumsjahres 75 Jahre Gemeinde & 40 Jahre Stadt Visionen, Utopien und der grundlegenden Frage, wie die Stadt von morgen aussehen könnte.

Zweiter Bürgermeister Ulrich Brossmann übernahm bei der Ausstellungseröffnung im Foyer des Kulturhauses Neutraubling die Begrüßung; die musikalische Begleitung steuerte die Realschule mit Susanne Wulf am Klavier und Clarissa Höfer, Gesang, bei. Kunsterzieher Lucas Cabarth lobte in seiner Ansprache besonders die Jugendlichen der 6. und 9. Jahrgangsstufen für ihre Ernsthaftigkeit und die bemerkenswerte inhaltliche Tiefe der Arbeiten. Ausgangspunkt waren reale Räume der Stadt – bekannte Orte, Verkehrsflächen und Einkaufsbereiche –, die im Alltag vor allem als Durchgangsorte fungieren. Ziel der Projekte war es, diese Flächen so umzugestalten, dass sie zum Verweilen einladen und sich zu kommunikativen Orten entwickeln. Die neunten Klassen arbeiten mit zentralperspektivischen Zeichnungen. Auf Grundlage konkreter Gebäude, Orte und Eindrücke entstehen Entwürfe, die Fragen nach Nachhaltigkeit, Nutzung und Lebensqualität aufwerfen. Die sechsten Klassen nähern sich dem Thema über die Collage. Fotografische Fragmente des heutigen Neutraublings in Schwarz-Weiß werden transformiert, überarbeitet und erweitert.
Als erste Schülerausstellung im Kulturhaus bietet die Schau einen lebendigen Eindruck in die Bedürfnisse und Visionen der jungen Generation: „Entwürfe, die zeigen, was möglich wäre, wenn kreative Vorstellungen ernst genommen und gehört werden“, so Cabarth. Zu sehen ist sie bei freiem Eintritt bis 30.6. immer dienstags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr im Foyer des Kulturhauses.

Collage: Abigail Hester, 6e



