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Am 18. Januar fand im Neutraublinger Gymnasium das erste Konzert der Wolperdinger Singers im neuen Jahr 2026 statt. Eine mit 200 Besuchern gefüllte Halle motivierte die SängerInnen rund um Chorleiterin Vroni Bertsch das Beste zu geben. Der 50-köpfige Chor konnte im ersten Set mit „Show Must Go On“, „1001 Nacht“ und „Verdammt, ich lieb dich“ das Publikum sofort für sich gewinnen.

Der Chor ist beheimatet in Abensberg, viele Mitglieder fahren jedoch aus Ingolstadt, Landshut, Mainburg Kelheim und Regensburg zu den regelmäßigen Proben nach Offenstetten. Das Chorpaar Martin und Julia Brüll ließ es sich nicht nehmen, dieses Konzert nahe ihrer Wahlheimat Regensburg zu organisieren. Mit einem bunten Strauß an deutschsprachigen, englischsprachigen Liedern mal sanft, mal rockig , gestalteten die Wolpis, wie sie liebevoll von von ihren Fans genannt werden, rein in Acapelladie beiden Konzerthälften. Das Moderatorenduo Sandra und Jörg, beide auch aktive Sänger der Wolpis, leiteten stets elegant zum nächsten Musikblock über und plauderten so manche Anekdote aus dem „Wolpi- Nähkästchen“ aus. Zudem warben sie um hohe Frauen- und tiefe Männerstimmen, die gerne zum Schnuppern in einer Chorprobe einmal vorbeischauen dürfen. Das „Dancefloor Medley“ , gespickt mit bekannten Popsongs der Neunzigerjahre, beendete fulminant den ersten Konzertteil. „Ham kummst“ und „Vo Omschberg….“, eigentlich inzwischen kleine Singspiele in bayerische Sprache dadaptiert, erfreuten die Zuhörer in der zweiten Konzerthälfte. Das szenische Spiel zwischen Männer und Frauen erzeugte spontane Lacher und tosenden Applaus. Leiser wurde es hingegen bei John Lennons „Imagine“ und dem zarten Stück „Do werd i sei…“. Immer wieder tauschen die Sängerinnen und Sänger die Plätze. Nicht, damit sie von allen Seiten gesehen werden, sondern weil manche Stimmen einfach bei manchen Liedern besser zusammen harmonieren. Nach Gassenhauern wie „Westerland“ von den Ärzten oder dem „Like the way I do“ von Melissa Etheridge brachten die rot-schwarz gekleideten Wolpis am Ende das Auditorium zum Kochen. Bei „Shut up and dance with me“ hielt es niemanden mehr auf den Stühlen und alle tanzten freudig zum Finale. Moderator Jörg brachte es auf den Punkt: „Wir haben die beste Chorleiterin der Welt, ohne sie wäre das alles nicht möglich. Sie sucht die Lieder aus, lässt sie für uns arrangieren und sorgt für den richtigen Stil und Schliff . Sie ist unser Herz, unser Hirn und unsere Seele.“ Somit galt der längste Applaus des Abends der Chorleiterin Veronica Bertsch. Beschwingt machten sich die Zuhörer auf den Heimweg.




