
Landkreis: Kostenloses Begleitheft zu „Inklusiven Kochkursen“ von und mit Anton Schmaus

Bahnengolf: Minigolfer erfolgreich beim 2. Ligenspieltag
Die Theatergruppe der Realschule blickt auf eine tolle Aufführung des Stückes „Flucht in die Karibik“ zurück. Über viele Monate hinweg probten rund 30 SchülerInnen mit sieben Lehrkräften für die große Aufführung dieses Theaterstücks, das von Realschul-Konrektor Martin Kerscher geschrieben wurde. Bereits zu Beginn des Schuljahres starteten die ersten Proben, ehe diesen Mai die heiße Phase mit zahlreichen Zusatzproben und intensiver Arbeit vor und hinter den Kulissen dafür sorgte, dass die Aufführung ein voller Erfolg wurde.

Gespielt wurde das Stück auf der Bühne der Turnhalle der Realschule, die sich in eine echte Piratenwelt verwandelte. Palmen, Netze, große Piratenflaggen, Schiffsmasten sowie eine Piratenbar sorgten für eine authentische Atmosphäre und versetzten das Publikum mitten hinein in das Abenteuer. Unterstützt wurde die Theatergruppe dabei vom engagierten Technikteam um Thomas Kessler, das mit Licht- und Tontechnik wesentlich zum Gelingen der Aufführung beitrug. Die Tanzgruppe von Marianne Nicklas unterhielt in der Pause mit einem Piratentanz. Die Abendaufführung war hervorragend besucht. Neben zahlreichen Eltern und Familienangehörigen fanden sich auch viele Ehrengäste in der Turnhalle ein, die von der Leistung aller Beteiligten begeistert waren. Der große Einsatz auf und hinter der Bühne zahlte wurde mit langanhaltendem Applaus belohnt.

Im Mittelpunkt der Handlung stand eine Schulklasse, die unter ihrem strengen und ungeliebten Mathematiklehrer (gespielt von Alexander Wohlfarth) leidet. Die freundliche Geschichtslehrerin (Sabine Platzer) möchte den Schülerinnen helfen und schickt sie mithilfe eines magischen Amuletts in die Karibik zur Zeit der Piraten. Hier lernen sie den bösartigen und eingebildeten Kapitän Wulf (ebenfalls gespielt von Alexander Wohlfarth) kennen, der seinem Sohn Manyu (Manuel Kutzer) befiehlt, die „Fremdlinge“ zu beseitigen. Manyu hat jedoch Mitleid mit den Schülerinnen und befreit sie aus der Gefangenschaft. Kapitän Wulf, der davon nichts mitbekommen hat, schwört seine Piraten darauf ein, den bösen John Gaukel (Johannes Gaugler, Vorsitzender des Fördervereins der Realschule) gefangen zu nehmen – einen ehemaligen Freund, der Kapitän Wulf mittlerweile in den Rücken gefallen ist. Die Piraten machen sich also mit dem Schiff auf den Weg nach „Gaukel Island“, wo sie allerdings feststellen müssen, dass der böse John bereits von vier Piratenschwestern eingesperrt worden ist und sie in eine Falle getappt sind. Daraufhin gerät auch Wulfs Mannschaft in Gefangenschaft und dem Piratenkapitän bleibt nichts anderes übrig, als die Schülerinnen bei der Befreiung seiner Crew um Hilfe zu bitten. Auf der Insel angekommen, erkennt der Kapitän, dass John Gaukel gar nicht böse ist. Er verfällt gleichzeitig den vier Piratenschwestern, die sich umgekehrt ebenfalls in ihn verlieben. Die zu Piraten gewordenen Schülerinnen befreien alle aus dem Verlies und werden anschließend zurück in die Gegenwart zurückgezaubert. Dort erleben sie eine Überraschung: Der zuvor gefürchtete Mathematiklehrer ist plötzlich freundlich und verständnisvoll geworden.






