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Zum ersten Mal ging es für die Schülermannschaft der Inliner aus Donaustauf auf ein Turnier um die deutsche Skaterhockey Meisterschaft. In Bissendorf konnten sie sich über den dritten Platz und die Bronzemedaille freuen.

In der Vorrunde waren die zwölf teilnehmenden Mannschaften aus neun Bundesländern in drei Gruppen mit je vier Mannschaften aufgeteilt, sodass jedes Team drei Spiele im Modus zwei mal zehn Minuten bestreiten musste.
Im ersten Spiel bekamen es die Donaustaufer Crocodiles direkt mit einer der Skaterhockey Größen Deutschlands zu tun: den Düsseldorf Rams. Den 1:0 Führungstreffer konnten die Rams noch ausgleichen, Donaustauf traf aber noch vier weitere Male, sodass ein 5:1 Sieg auf der Anzeigetafel stand. Im zweiten Spiel gegen die TSG Bergedorf aus dem Raum Hamburg an zeigten die Crocodiles ihr volles Potential. Bereits nach der ersten Hälfte führten man mit 4:0, und beim Endstand von 11:0 war die Qualifikation für das Viertelfinale bereits frühzeitig erreicht. Zum Abschluss der Vorrunde wartete mit dem bayerischen Rivalen, dem TV Augsburg, der wohl härteste Brocken. Nur zwei Wochen vorher hatten sich unsere Schüler zu Hause gegen eben jene Augsburger die bayerische Meisterschaft gesichert. Die beiden Mannschaften boten ein Duell auf sehr hohem Schülerniveau, bei dem die Augsburger zunächst in Führung gehen konnten. Donaustauf gelang aber noch vor der Pause der verdiente Ausgleich. In der zweiten Hälfte stand das Spiel lange auf Messers Schneide, doch den Crocodiles gelang der Lucky-punch. Ein Schuss von der Mittellinie fand seinen Weg irgendwie an Freund und Feind vorbei zur 2:1 Führung, die kurz vor Ende noch auf 3:1 ausgebaut werden konnte.
Im Viertelfinale lautete der Gegner aufgrund der Platzierungen erneut Düsseldorf. Unsere Schüler gingen zwar früh mit 2:0 in Führung, Düsseldorf gab sich aber nicht geschlagen und hatte einige hochkarätige Chancen. In der zweiten Hälfte zog Donaustauf dann aber davon, traf innerhalb von vier Minuten drei Mal zur eindeutigen 5:0 Führung. Kurz vor Schluss fiel noch der 6:0 Endstand.
Am Sonntagmittag stieg also das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft, aufgrund des Turnierbaumes lautete der Gegner erneut Augsburg. Wie schon im ersten Aufeinandertreffen ging Augsburg früh in Führung. Die Schüler ließen sich davon aber wenig beeindrucken und zeigten einmal mehr, was in ihnen steckt. Nur wenige Minuten später stand eine 4:1 Führung für Donaustauf auf der Anzeigetafel. Nach der Pause sahen die Crocodiles lange wie der sichere Sieger aus, den 4:2 Anschlusstreffer beantworteten sie mit zwei weiteren Toren zu einem eigentlich komfortablen Vier-Tore-Vorsprung. Dann folgte ein Bruch im Spiel. Augsburg traf aus dem Gewühl heraus zum 6:3 und nur fünf Sekunden später zum 6:4. Bei noch knapp vier Minuten Spielzeit war alles wieder offen. Direkt danach gelang dem TV Augsburg der Anschlusstreffer in Überzahl und wieder nur Sekunden später gar der Ausgleich. Innerhalb von eineinhalb Minuten hatte Augsburg den Spielstand ausgeglichen und sich ein großes Momentum erspielt. Es kam wie es kommen musste: Zwei Minuten vor dem Ende gelang dem TVA bei einem Konter der 6:7 Siegtreffer. Diesen konnten die Crocodiles nicht mehr ausgleichen und schieden somit im Halbfinale aus.
Im abschließenden Spiel um Platz 3 kam es zum Duell mit dem Gastgeber, den Bissendorfer Panthern. Die waren gegen den späteren deutschen Meister, die Crash Eagles Kaarst – die besiegten Augsburg im Finale mit 6:4 – ausgeschieden. Nach einer langen Phase des Abtastens gingen die Bissendorfer Panther durch einen Penalty in Führung. Donaustauf drehte die Partie aber noch vor der Pause in eine 2:1 Führung, die die Panther in der zweiten Hälfte schnell ausgleichen konnten. Auch die nächste Führung der Crocodiles glich Bissendorf zum 3:3 aus, auf den folgenden Treffer zum 4:3 hatten die Gastgeber dann aber keine Antwort mehr. Damit sicherten sich die Schüler der Crocodiles Donaustauf nach einer insgesamt sehr starken Vorstellung in ihrer ersten deutschen Meisterschaftsteilnahme einen Podiumsplatz und konnten wertvolle Erfahrungen für die Zukunft sammeln. Julian Klisa wurde sogar in das All-Star-Team des Turnieres berufen.





