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36 Ehrenamtliche aus 16 Reparaturcafés und -initiativen im Landkreis und in der Stadt Regensburg trafen sich zum Netzwerktreffen im Landratsamt. Im Mittelpunkt standen die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, der Wissensaustausch und die Europäische Woche der Abfallvermeidung. Infos zu einer kommenden Aktion am 21. November gibt es unter www.reparaturcafes-regensburg.de

Gemeinsam für Reparatur und Abfallvermeidung: Vertreter der Reparaturcafés aus dem Landkreis und der Stadt Regensburg tauschten sich bei einem Netzwerktreffen im Landratsamt über ihre Erfahrungen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus. Foto: Judith Scheuerer
Ob Elektrogerät, Kleidungsstück oder Holzarbeit: In den Reparaturcafés im Landkreis Regensburg helfen Ehrenamtliche BürgerInnen dabei, defekte Gegenstände wieder instand zu setzen. Bei Kaffee und Kuchen kommen Menschen zusammen, geben Wissen weiter und setzen ein Zeichen für Abfallvermeidung. Wie sich die Initiativen künftig noch besser unterstützen können, war Thema eines Netzwerktreffens am 27. Oktober im Landratsamt Regensburg.
An dem Treffen nahmen Initiativen aus dem Landkreis teil , zudem drei Engagierte aus dem neu gegründeten Reparaturcafé Burgweinting sowie Vertreter des Re:parat-Ressourcenzentrums und des Reparaturbusses aus dem Stadtgebiet. Die Freiwilligenagentur organisierte und bereitete das Treffen vor. Ihre Leiterin Gaby von Rhein übernahm auch die Moderation.
Landrätin Tanja Schweige betont: „Die Reparaturcafés leisten einen wertvollen Beitrag zur Abfallvermeidung und zum nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen. Sie zeigen, dass sich viele Gegenstände reparieren lassen, statt sie wegzuwerfen. Gleichzeitig bringen sie Menschen zusammen und fördern den Austausch von Wissen und Erfahrungen. Deshalb unterstützen wir die Initiativen mit unserer Freiwilligenagentur und der Abfallwirtschaft“.
Nach der Begrüßung stellten sich neue Initiativen vor. Engagierte aus Mötzing und Burgweinting berichteten, was sie zur Gründung eines Reparaturcafés bewogen hat. Gaby von Rhein warb außerdem für das Netzwerk und die gemeinsame Internetseite reparaturcafes-regensburg.de
Ein Vorschlag war eine gemeinsame Übersicht über Werkzeuge, Materialien und Fähigkeiten der Engagierten. So könnten Reparaturcafés einander unterstützen, wenn vor Ort bestimmte Kenntnisse oder notwendige Ausrüstung fehlen. Auch die Frage, ob Gegenstände von Wertstoffhöfen an Reparaturcafés weitergegeben werden können, wurde diskutiert.
Am 21. November gibt es Aktionen zur Abfallvermeidung
Das Sachgebiet Abfallwirtschaft des Landratsamtes hat bereits Plakate gestaltet, deren Finanzierung die Freiwilligenagentur übernommen hat. Die Plakate hängen auf den Wertstoffhöfen und weisen auf die örtlichen Initiativen hin. Gemeinsam mit den Reparaturcafés beteiligt sich das Sachgebiet außerdem an der Europäischen Woche der Abfallvermeidung. Für Aktionen am 21. November unterstützt sie die Initiativen bei der Planung und Koordination und stellt Roll-ups sowie nachhaltige Werbeartikel bereit. Die Angebote vor Ort sind vielfältig: In Wenzenbach ist eine Aktion geplant; andernorts sollen unter anderem Rätsel und Geschicklichkeitsspiele auf Abfallvermeidung aufmerksam machen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Arbeit der Reparaturcafés und die Möglichkeit, Gebrauchtes länger zu nutzen.



