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Bereits am 31. Juli hieß es im Johanniter-Kinderhaus Hemau-Hohenschambach wieder Abschied nehmen: Die Vorschulkinder wurden feierlich aus ihrer Kindergartenzeit „hinausgeworfen“ und damit symbolisch in einen neuen Lebensabschnitt verabschiedet. Zum Auftakt hinterließ jedes angehende Schulkind am Gartenzaun einen kleinen Tonfuß – eine Tradition, die jedes Jahr aufs Neue das Motto der Einrichtung bei der Verabschiedung widerspiegelt: „Oft sind es die kleinsten Füße, die die größten Spuren hinterlassen.“

Anschließend präsentierten die Kinder stolz auf dem Schultaschenlaufsteg ihre Ausrüstung für den neuen Lebensabschnitt. Am Dorfplatz konnten die Kinder zu ihrem individuellen Wunschlied über den Laufsteg gehen. Von Liedern wie „Dorfkind“ bis hin zu „Confident“ von Shakira war für jedes Kind die passende musikalische Begleitung dabei.
Für eine besondere Überraschung sorgten die Vorschulkinder gemeinsam mit ihren Eltern. Sie enthüllten die neue große Outdoor-Klangwand, die passend zum Jahresziel des Kinderhauses gestaltet und gebaut worden war. Die Klangwand ist eine kreative Bereicherung für den Garten und lädt die Kinder auch künftig dazu ein, Klänge zu entdecken und miteinander zu experimentieren.
Den Höhepunkt des Nachmittags bildete schließlich der traditionelle „Rauswurf“. Mit dem inzwischen schon bekannten Spruch „Fenster, Türen aufgerissen, Schulanfänger rausgeschmissen!“ wurden die Vorschulkinder symbolisch aus dem Kinderhaus verabschiedet. Zwei Mitarbeiterinnen übernahmen dabei den besonderen Part: Sie wiegten die Kinder hin und her und deuteten so den „Rauswurf“ an.



