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Landrätin Tanja Schweiger verabschiedete Martin Tischler beim Politischen Sommerfest des Landkreises Regensburg und dankte ihm für 20 Jahre engagierte Arbeit als Behindertenbeauftragter des Landkreises.
Mit großem Dank und herzlicher Anerkennung hat der Landkreis Regensburg im Rahmen seines Politischen Sommerfestes Martin Tischler als Behindertenbeauftragten verabschiedet. Nach 20 Jahren endet damit ein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement, das die Behindertenpolitik des Landkreises nachhaltig geprägt hat. Mit großem persönlichem Einsatz, fachlicher Kompetenz und viel Überzeugungskraft setzte sich Tischler über viele Jahre hinweg für die Belange von Menschen mit Behinderung ein und gab wichtige Impulse für mehr Teilhabe und Inklusion.
Seit seiner Bestellung im Jahr 2006 war Martin Tischler – bis 2009 gemeinsam mit Erika Simm, danach als alleiniger Beauftragter – für zahlreiche Betroffene, Angehörige, Verbände und Einrichtungen ein verlässlicher Ansprechpartner. Er brachte die Perspektive von Menschen mit Behinderung ein und warb beharrlich dafür, Inklusion als selbstverständlichen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens zu verstehen. Ob bei Fragen der Barrierefreiheit, im Austausch mit Selbsthilfeorganisationen oder in Gesprächen mit Verwaltung und Politik – Martin Tischler verstand es, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzuführen und praktikable Lösungen anzustoßen. Dabei ging es ihm stets darum, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung konkret zu verbessern und ihre gleichberechtigte Teilhabe im Alltag zu stärken.
Landrätin Tanja Schweiger würdigte das langjährige Wirken des scheidenden Behindertenbeauftragten und dankte ihm für seinen unermüdlichen Einsatz: „Martin Tischler hat sich über viele Jahre mit großem persönlichem Engagement und viel Herzblut für die Belange von Menschen mit Behinderung eingesetzt. Er war ein wichtiger Ratgeber, ein engagierter Interessenvertreter und ein verlässlicher Partner für den Landkreis. Mit seiner Beharrlichkeit, seiner Fachkenntnis und seiner menschlichen Art hat er wesentlich dazu beigetragen, das Bewusstsein für Barrierefreiheit und Inklusion im Landkreis zu stärken. Für seinen langjährigen Einsatz und die vertrauensvolle Zusammenarbeit danke ich ihm von Herzen.“
Mit der Neuorganisation der Aufgabe wird die Funktion des Behindertenbeauftragten künftig innerhalb der Landkreisverwaltung beim Fachbereich „Hilfen in schwierigen Lebenslagen“ angesiedelt. An der Zielsetzung ändert sich jedoch nichts: Der Landkreis Regensburg wird sich auch künftig mit Nachdruck für Barrierefreiheit, Inklusion und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung einsetzen.
Foto: H. C. Wagner.



